Regeneration

Der Parasympathikus - unsere "innere Bremse"

Stress und Hektik sind eine permanente Belastung für das autonome Nervensystem. Der Parasympathikus (verantwortlich für die Erholung und Entspannung) wird geschwächt und in seiner Aktivität vermindert. Es entsteht ein Ungleichgewicht zu Gunsten des Sympathikus (verantwortlich für Leistung und Bewegung). Die Messung der Herzraten-Variabilität (HRV) ist eine moderne Methode zur Früherkennung eines Burn-Out Risikos. Sie lässt sich auch gut zur Überwachung der Trainingsfortschritte im Rahmen des EnVita Regenerationstrainings zur Stärkung des Parasympathikus einsetzen.

Gaspedal und Bremse kennen wir alle von unseren Fahrzeugen. Bildlich gesprochen haben wir auch in unserem Körper ein Gaspedal und eine Bremse, nämlich den Sympathikus ("Gaspedal") und den Parasympathikus ("Bremse").

Der Sympathikus treibt uns ständig zu mehr Leistung an. Falls nicht gleichzeitig der Parasympathikus ebenso zum Zuge kommt und wir uns regelmässig im Wechsel zu Leistung auch tief entspannen, kann es sein, dass unser Herz geschädigt wird. Die Tendenz einer Dominanz des sympathischen Nervensystems und damit die potentielle Gefahr einer Stress bedingten Schädigung unseres Körpers kann man schon früh an der Herz-Raten-Variabilität (HRV) erkennen.

Egal, ob grosse Probleme und Konflikte uns täglich stressen oder ob wir durch viele kleine alltägliche Ärgernisse, Zankereien, Sticheleien uns permanent belasten. Dauerstress führt zu einem permanent hohen Pegel an Stresshormonen im Körper. Dadurch wird der Parasympathikus geschwächt und kann unseren Körper nicht mehr vor den negativen Auswirkungen von Stress schützen. Eine schlecht funktionierende "innere Bremse" ist die Ursache vieler Krankheiten. Mit einem geschwächten Parasympathikus kann sich unser Körper nicht mehr ausreichend regenerieren.

Dem Auftreten von stress-bedingten Krankheiten kann durch eine gezielte Stärkung des Parasympathikus entgegengewirkt werden. Ein Biofeedback-Training ist dazu besonders geeignet.